Drohung an China: Pentagon stationiert B-2 Stealth-Bomber auf Hawaii

Luftbetankung einer B-2 Spirit. Bild: U.S. Air Force / Staff Sgt. Scott Spitzer

Es ist eine Drohung gegen China: Das Pentagon stationiert B-2 Langstrecken-Stealth-Bomber auf Hawaii. Diese sollen im Pazifik – und damit auch im Vorhof Chinas – Übungen abhalten.

Von Marco Maier

Die militärischen Spannungen zwischen den Vereinigten Staaten von Amerika und der Volksrepublik China wachsen weiter. Als „Signal“ an Peking hat das Pentagon drei B-2 Spirit Stealth-Bomber auf Hawaii stationiert, die im Pazifik Übungen abhalten sollen.

Die Flugzeuge, die auch Atomraketen transportieren können, flogen von der Whiteman Air Force Base, Missouri, ab und wurden nun zusammen mit 200 Hilfspersonalfliegern im Joint Base Pearl Harbor-Hickam in Hawaii im Rahmen einer Mission der US-amerikanischen Bomber-Task-Force stationiert. Ein Verteidigungsanalytiker nannte vor kurzem die Zunahme der B-2-Bomber-Einsätze auf Hawaii „Chinas Alptraum und etwas, an das sich Peking gewöhnen sollte.“

„Der Einsatz auf Hawaii ermöglicht es uns, einem großen amerikanischen und internationalen Publikum zu zeigen, dass die B-2 rund um die Uhr an sieben Tagen in der Woche bereit ist, um unser Land und seine Verbündeten zu schützen“, sagte Militärsprecher Lt. Col. Joshua Dorr in einer Erklärung. Obwohl in einer Pressemitteilung der Public Affairs von Pacific Air Forces China nicht ausdrücklich erwähnt wurde, hat Peking im vergangenen Jahr auf eine Reihe routinemäßiger Langstreckenüberflüge in den Pazifik- und Südchinesischen Meeren des Meeres aggressiv reagiert. „Ihre Präsenz auf den Hawaii-Inseln ist ein Beweis für die Verbesserung der regionalen Sicherheit“, fuhr die US-Militärerklärung unter Bezugnahme auf die Bomber fort.

Die Luftwaffenaussage betonte die Fähigkeit der B-2, „die raffiniertesten Verteidigungsanlagen eines Feindes zu durchdringen“ sowie „ihre wertvollsten Ziele zu gefährden“, weil sie „wenig beobachtbare oder Stealth-Eigenschaften“ haben. Die Erklärung fuhr fort: „Diese Schulung ist für die Aufrechterhaltung unserer regionalen Interoperabilität von entscheidender Bedeutung. Sie bietet uns die Möglichkeit, gemeinsam mit unseren Verbündeten an gemeinsamen Übungen teilzunehmen, und bestätigt unsere stets einsatzbereite globale Schlagfähigkeit.“

Original Artikel hier: Contra Magazin

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